Der “Salamander” tötete lautlos und seine Beute sucht er sich in den Kreisen hoher Politik. Sein letztes Opfer: Pantaleone, Stabschef der italinieschen Armee. Als Dante Matucci (Franco Nero) auch bei diesem Toten eine Karte mit dem Symbol eines Salamanders findet, ahnt er, dass dies mehr als eine mysteriöse Mordserie ist. Auf der Suche nach dem Täter gerät der Agent an eine Spionin (Sybil Danning), die ihm verrät, dass Pantaleone einen Staatsstreich plante. Der Kampf gegen bezahlte Killer, die faschistische Untergrundbewegung und die fieberhafte Suche nach dem “Salamander” endet in einem Netz von Intrigen und Verrat. Kennwort Salamander stammt aus dem Hause VCL Communications.
Quelle: Kennwort Salamander DVD – Kritik – Trailer – Film von www.digitalvd.de
Der italienische Geheimdienstler Oberst Matucci (Franco Nero) – er war früher ein Anwalt, soll die Ermordung eines Generals aufklären. Sein einziger Hinweis ist eine Visitenkarte mit einem Salamander. Bald erkennt Matucci, daß der Tote in ein Komplott von Neofaschisten verwickelt war.Selbst die großen Namen können die Schwächen im Handlungsaufbau nicht wettmachen.
Politthriller mit Anthony Quinn, Franco Nero, Claudia Cardinale und weiteren Stars.
* Originaltitel: The Salamander
* Regie: Peter Zinner
* Länge: 96 Min. FSK: 16
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Anthony Quinn
Bruno Manzini
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Franco Nero
Dante Matucci
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Martin Balsam
Stefanelli
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Sybil Danning
Lili Anders
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Christopher Lee
Direktor Baldassare
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Cleavon Little
Malinowski
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Eli Wallach
General Leporello
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Claudia Cardinale
Elena
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John Steiner
Roditi
Salamander ist eine Krimiparodie.
Der Film spielt in einer einzigen Nacht in Berlin. Sandra, eine Gelegenheitsbodyguard, hat einen Exfreund, Ronnie. Der ist ein kleinkrimineller Passfälscher und muss sich für die Übergabe der Pässe immer eine Luxus-Limousine ausleihen, wobei ihm Sandra immer geholfen hatte. Aber Ronnie ist ein Kotzbrocken, hat sich beim letzten Mal total daneben benommen und den Job dadurch vermasselt, deshalb hatte sie eigentlich mit ihm Schluss gemacht. Damit sie sich nicht doch wieder von Ronnie überreden lässt, hat sie eineinhalb Tabletten genommen.
Sandra wird von merkwürdigen Geräuschen aus ihrem beginnenden Tablettenschlaf geweckt. Sie überrascht den ungeschickten Einbrecher (er nennt sich “Michael Schumacher”, kurz Mike) bei einem Einbruchsversuch und überwältigt ihn mit asiatischer Kampfkunst. Mike aber erzählt Sandra eine dubiose Geschichte: Angeblich handele er im Auftrag seines Bruders, einem mysteriösen, skrupellosen und unberechenbaren litauischen Gangsterboss, in dessen Gewalt sich Sandras Ex Ronnie befinde. Mike will die Fotos der misslungenen Pässe haben, sonst passiere Ronnie was. Der undurchsichtige Mike bringt Sandra (oder doch Sandra den Mike?) dazu, ihm zu folgen und gemeinsam Ronnie zu suchen.
Es beginnt eine irre Fahrt in einem alten, schrottplatzreifen Peugeot 405 durch den kalten nächtlichen Großstadtdschungel Berlin. Auf ihrer Irrfahrt geraten Sandra und Mike immer mehr in Schwierigkeiten. Sie versuchen im Lauf der Nacht, sich gegenseitig auszutricksen, wobei derjenige, der die besseren Karten zu haben scheint, schließlich doch immer der Verlierer ist. Dabei fangen die beiden langsam an, sich sympathisch zu finden.
Asiatische Kampfkunst-Szenen, Speed, Gedichte und Anleihen bei Lola rennt, Plus Minus Null und Chungking Express spielen in dem Film ebenfalls eine Rolle.
Interpretation: Sandra befindet sich durch die eingenommenen Tabletten in einem Zustand zwischen absoluter Wachheit und totaler Erschöpfung. In dem alten Peugeot verlässt Sandra, ziellos umherirrend, nach und nach unmerklich wie in einem Rausch, ihre vertraute Lebenswelt. Der Charakter der Filmhandlung wechselt zwischen Kriminalfilm, Beziehungsfilm und Roadmovie (so ähnlich wie sich ein Salamander häutet). Eine “Moral von der Geschichte” gibt es nicht.
Staff und Produktion [Bearbeiten]
• Regie: Barbara Gebler
• Idee: Barbara Gebler, Michael Freerix, Wieland Bauder
• Buch: Wieland Bauder
• Kamera: Eeva Fleig
• Schnitt: Birgit Berndt
• Musik: Andreas Koslik
• Ton: Johannes Grehl
• Produktionsleitung: Ilka Schulz
• Herstellungsleitung: Christian Hohoff
• Redaktion: Lucas Schmidt (ZDF-Das kleine Fernsehspiel)
• Produzentin: Anke Scheib (Colonia Media)
• Koproduktion: Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb), ZDF/”Das kleine Fernsehspiel”, Colonia Media.
Quelle: Wikipedia